LEBENSKUNST IN DER VERWALTETEN WELT
7. März 2016

Kunst kommt von können und zwar klein geschrieben. Will sagen, sie erwächst aus einem Tun, das die Könnerschaft, derer es zum Kunstschaffen bedarf, erst hervorbringt. Ein wesentliches Merkmal der Kunst ist demnach, dass es sie eigentlich nicht gibt, sondern dass sie immer erst entsteht. Sie ist immer unterwegs. Was als Ergebnis dieses Tuns dann herausspringt, ist das Können (groß geschrieben), die Fähigkeit, die Könnerschaft, die wir dabei erlangen.  Sie ist eine Möglichkeit, die jederzeit in Gebrauch genommen werden kann und auch will. Könnerschaft will sich bewähren. Zugleich ist sie eine eiserne Ration, auf die man in Notzeiten zurückgreifen kann. Sie ist die Sicherheit, die wir am eigenen Leibe mit uns herumtragen. Aber  Könnerschaft, die nicht betätigt wird, vergeht, sie lässt uns im Stich und lässt uns hilflos und kunstlos zurück. Die industrielle Gesellschaft hat für diese Kunst keine Verwendung. Denn diese Gesellschaft ist nicht auf Können, sondern auf Leistung aus, und das ist wirklich zweierlei.

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