SIND DIE MENSCHENRECHTE WESTLICH?
5. Dezember 2016

Wenn die Idee der Menschenrechte ein Charakteristikum der westlichen Kultur ist, wie kann es dann sein, dass die längste Zeit europäischer Geschichte von Sklaverei und Folter durchzogen ist? Hans Joas zeigt anhand der Rechtfertigung von Inhumanität im Westen, wie fragil der Fortschritt in Richtung einer Sakralisierung der Person ist, und warnt vor jedem kulturellen Triumphalismus, der sich auf die erreichten Fortschritte beruft. (Klappentext seines Buches "Sind die Menschenrechte westlich?") Zitat daraus:
"Guantanamo und Abu Ghraib sind zu Symbolen dafür geworden, wie rasch unter dem Druck des Wertes 'nationale Sicherheit' der Wert der Menschenwürde zurückgedrängt werden kann .... in der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus scheint es zu Geheimgefängnissen mit Folterpraktiken auf europäischem Boden gekommen zu sein. ... Auch in der Rede von den 'europäischen Werten' höre ich häufig weniger die Herausforderung zur Selbstkritik und mehr den Tonfall sicheren Besitzes."

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